Unsere Projekte

ð Kapelle Wittdün

ð Historische Grabsteine

 

Die Wittdüner Kapelle

 

Nun haben wir sie in den vergangenen Jahren immer wieder bearbeitet. Erst das Mauerwerk und die Glocke, denn sonst wäre sie zusammengefallen. Dann den Innenraum, der Putz war runtergefallen, die Farbe weggebröckelt. Und nun wird es endlich Zeit, dass wir den Außenraum neu gestalten. Für gehbehinderte Menschen braucht es einen sachten Anstieg im Aufgang, für die Gemeinde Raum vor der Kapelle, damit sie sich vor und nach den Gottesdiensten und Konzerten draußen versammeln kann.

Eigentlich haben wir das dafür notwendige Geld nicht zusammen. Doch wir möchten diesen Zustand nicht länger so belassen. Deswegen werden wir „so schnell wie möglich“ (und das heißt bei uns immer im Rahmen der Genehmigungsprozeduren) mit einer neuen Außenraumgestaltung beginnen. Der Kirchenvorstand hat sich auf seiner Sitzung im Juli 2010 dazu entschlossen.

Wir bitten alle, vor allem die Wittdünerinnen, sich daran finanziell zu beteiligen!

Ohne Sie schaffen wir es nicht!

 

Die Kontonummer:

8000 72 71 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse, BLZ 217 500 00.

Bitte geben Sie unbedingt den Verwendungszweck an: Kapelle Wittdün, St.Clemens, Amrum! Und denken Sie an Ihre Adresse, dann schicken wir Ihnen eine Spendenbescheinigung.

 

 

…und die historischen Grabsteine?

 

Ja, es geht los! Demnächst wird ein Gutachten gemacht werden, das den Zustand eines jeden historischen Grab­steines feststellt und geeignete Maßnahmen vorschlägt. Aus diesem Gutachten werden wir eine Art „Katalog“
machen. Für einzelne Grabsteine können dann Patenschaften übernommen werden, so dass die Restaurierung je nach Spendenaufkommen bezahlt werden kann.

 

Die Gemeinde Nebel wird uns hoffentlich einen Streifen Land im Norden des Alten Friedhofes überlassen, auf dem diejenigen Grabsteine aufgestellt und betrachtet werden können, die wir nicht gesondert aufstellen werden. Und einzelne ausgesuchte Steine werden nach thematischen Gesichtspunkten besonders aufgestellt werden.

 

Uns ist bei dieser Gelegenheit aufgefallen, wie sehr wir in unserer Gesellschaft den Tod aus dem Leben verdrängt haben. Überlegungen zu einem mutigen und gelassenen Umgang mit dem Thema Sterben und Tod werden in die Planungen mit einfließen. Ebenso liegt es auch nahe, die Themen Seefahrt und Landwirtschaft aufzunehmen. Und selbstverständlich werden wir bei der neuen Anordnung der Grabsteine auf familiäre Zusammenhänge achten.