Quick-Links:
ð
Amrum-News Artikel vom 23.06.2009
ð
Aktions-Dokumentation der Künstler
ð
TAGEBUCH
·
Sonntag, 7.Juni: Eröffnung
des Projektes
·
Montag, 8.Juni: Die
Macher, Projektbeginn
·
Dienstag, 9.Juni: Projektvorstellung
in der Schule, Stöcke weißen
·
Mittwoch, 10.Juni: Die ersten Stelenstöcke werden aufgestellt, Vorbereitungen
für das „Amrumer Strandgrün“
·
Donnerstag, 11.Juni: Vorbereitungen für „Schwebende Hölzer“ und „Öömrang Strun
Green“
·
Freitag, 12.Juni: Die
Künstler in der Schule, Projektarbeiten in vollem Gange
·
Samstag, 13.Juni: Das
Stelenfeld und die Strandgrünung „stehen“
·
Sonntag, 14.Juni: Die
Projektarbeiten im Visier der Besucher
·
Montag, 15.Juni: Strand-Mosaik,
schwebende Hölzer, Stelenfeld, Rasenquadrat am Strand
·
Dienstag, 16.Juni: Eindrücke eines ereignisreichen Projekttages in
Bildern
·
Mittwoch, 17.Juni: Ein neues Mosaik entsteht und vergeht, das rote
Stelenfeld in der Morgensonne
·
Donnerstag, 18.Juni: Die Strand-Installation von Kindern der Grundschule
Husum-Schobüll
·
Freitag, 19.Juni: eine
kleine Bildergalerie von dem Geschaffenen (und den Geschafften)
·
Samstag, 20.Juni: Finale
/ Finissage
ð Feedback
____________________________________________________________
Wenn Sie uns auch
Ihre persönlichen Eindrücke mitteilen möchten,
können Sie das per
Mail hier unten tun, wir freuen uns auf Ihre Nachricht:
=> Pastorin
Friederike Heinicke =>
Joachim
Mocka („spiritus rector“ des Projektes)
Die
Künster erreichen Sie direkt über untenstehende Links:
=> Margit
Huch =>
Andrea
Staroske =>
Arno Neufeld
____________________________________________________________
NEBEL:LEBEN LandArt auf Amrum
|
|
Dienstag, der 16. Juni
Dieses
Tagebuch schreibe ich erst am Mittwochvormittag. Gestern Abend war es spät
und ich war einfach zu müde, um irgendetwas Sinnvolles zustande zu bekommen. Der
Dienstagmorgen begann um 8.00 Uhr am Strand. Margit Huch und Barbara Strauss
waren gekommen und nahmen eine 5.Klasse in Empfang, die mit ihrer Lehrerin
Anneli Hansen gekommen war. Die Kinder hatten Schaufeln mitgebracht. Die
letzten Stelen wurden eingegraben. Und es wurden mit viel Lust und Freude die
Anhäufelungen am Fuße der Stelen von den Kindern zurecht geklopft. Es sei eine entspannte
angenehme Stimmung gewesen, berichtet Margit Huch. Entsprechend zufrieden
sehen die Kinder auf dem Foto aus, auf dem sie vom Stand zurückkommen.
die 5.Klasse am Strandübergang Süddorf Das Stelenfeld am Dienstagmorgen
Das Stelenfeld ist fertig! Arno
Neufeld hatte am Dienstag Gelegenheit, an seiner Installation
weiterzuarbeiten. Ganz in Ruhe mit vielen Gesprächen, Besucherkontakten. Ein
Besucher war dabei, der schon häufiger vorbei gekommen war und ihm erzählte:
„Am Anfang dachte ich: Was ist das für ein Quatsch! Und jetzt finde ich das
Ganze immer besser! Ich fühle mich richtig angesprochen.“ Nachmittags
um 15.00 Uhr kam Rüdiger Seifert mit vier Schülern, die helfen sollten. Die
Gruppe hat in fröhlicher entspannter Stimmung viel geschafft. Am Abend sind
sie am Ende des Bohlenweges angekommen, nun führen die weißen Linien der
Stöcke in den Wald hinein. SPANNEND!
Unterstützung für Arno Neufeld (Lasse Boyens) Um
15.00 Uhr kamen auch die KonfirmandInnen zu einem Besuch bei Arno Neufeld
vorbei. Sie hatten in der Schule ja schon von LandArt gehört, jetzt holten
sie sich Tipps zur Gestaltung eines eigenen Mandalas. Naturmaterial. Sammeln.
Dabei flogen Kienäppel durch die Gegend und trafen auch gelegentlich hier und
da. Karnickel und Eichhörnchen verkrochen sich in weite Fernen. Es wurde
niemand verletzt ;-) . Gruppen
taten sich nun zusammen und suchten sich Plätze im Wäldchen, kurz hinter dem
Süddorfer Parkplatz. Die Mädchen legten Kreise, die Jungen Vierecke –
zunächst. Jetzt bedaure ich, dass ich sie dazu anhielt, auch Kreise zu legen.
Denn als ich zuhause am PC saß und die Fotos vom Apparat herunterlud, fiel
mein Blick auf einen Artikel über Naturkunst bei den Nankana-Frauen in Ghana.
Dort wohnen die Frauen in runden Häusern und die Männer in viereckigen. Das
Runde – symbolisch für das Weibliche. Das Viereckige – symbolisch für das
Männliche. Eine
sehr halbstarke Jungengruppe „fand“ ein Bäumchen, eine Buche. Sie pflanzten
sie in die Mitte ihres Mandalas. Es ist wunderschön geworden und ich frage mich,
wie sie darauf kamen, es anschließend wieder zerstören zu wollen. (Ich würde
eher mit einer Gießkanne kommen.)
Faxen am Mandala Amrum-Mandala Konfergruppe
am Mandala
Wald - Mandalas
Andrea
Staroskes Rasenquadrat verlor am Dienstag seine Farbe. Kaum noch zu erkennen
liegt es jetzt völlig versandet am Strand und hat seine „grünsten“ Tage
hinter sich. Der orangefarbene Anzug für die Strandbegrünung wird jetzt nur
noch davon künden, dass sie am Strand ist und zeigen, wo man sie findet. Heute
Abend zwischen 17:00Uhr und 19:30Uhr wird sie das nächste ErbsenMandala
legen, das tiefer ins Meer hinein gelegt werden wird, damit am Flutsaum
nichts zurückbleibt. Heute ist ein anders Muster dran. Am
Abend trafen wir uns alle im St.Clemens-Hüs wieder: LandArt + Brot + Wein. Wir
wussten überhaupt nicht, wie viel Menschen kommen würden. Zum Vortrag von
Anke Mellin waren es rund 60 Personen gewesen. Entsprechend hatten wir Brot
und Wein besorgt. Wir wurden ca. 25 – 30 Menschen. Die KünstlerInnen
berichteten von ihren Erfahrungen, von ihren Absichten und ihren Eindrücken.
Und es entstand ein Gespräch, an dem zunehmend alle beteiligt waren. Danke an Frank Hansen und
Christa, die viele Vorbereitungen für diesen Abend getroffen haben! Mittwoch, der 17. Juni
Der
Tag begann für mich früh – um 6:00 Uhr am Kniepsand. Die Sonne schien und ich
wollte gern das Stelenfeld in der frühen Morgensonne sehen. So bin ich auf
die Düne vor der Schule der Satteldüne gestiegen und habe von dort aus das
Stelenfeld fotografiert. Mit dem dunkelblauen Wasser im Hintergrund war es
für mich ein unglaublicher Anblick.
In Memoriam im Morgenlicht
In Memoriam in der Morgensonne Nach
dem Frühstück ging es für mich darum, den Platz neben dem Gemeindehaus
aufzuräumen. Das
Zelt abbauen, die überzähligen Stelen wegbringen und die Rasenfläche nach
kleinen Hölzern – Abschnitte von den Stelen – abzusuchen. Margit kam dazu und
so waren wir bis zum Mittag fertig. Das
Zelt ist noch in großen Teilen zu retten. Einigen Zeltstangen waren am Ende
so sehr verbogen, dass wir sie 10 cm abgeschnitten haben. Da die Zeltplane
sehr stramm saß, können wir die Kürzung gut hinnehmen. Am
Nachmittag dann eine spannende
Installation am Strand: Andrea Staroske legt ein Bild aus unterschiedlich
farbigen Erbsen und orange farbigen Linsen. Das Muster ihres Bildes hat sie
von einer alten Truhe abgenommen, die sie in Keitum auf Sylt entdeckt hatte.
Erbsenlegen und
Linsen Als
ich so gegen 15:00 Uhr am Strand bei ihr ankam, war sie halb fertig.
Hochwasser war so gegen 20:00 Uhr angesagt.
…nach 4 Stunden… Sie
hat das Bild aber absichtlich weiter nach vorn gelegt. Also ein „run“ gegen
die Zeit. Nach unseren Schätzungen hätte das Wasser das Bild so gegen 18 Uhr
erreichen müssen. Sie hat das Bild um 11:00 Uhr heute Vormittag angefangen zu
legen. Sie ist sehr geschickt und hat viel Erfahrung. Aber noch nie hat sie
draußen gearbeitet. Gegen Wind und Welle. Mit Ebbe und Flut.
Viele Leute hielten an und stellten Fragen Andrea
bleibt sehr ruhig und freundlich. Mit großer Sicherheit legt sie das Bild.
Das Waser kommt Das
ganze Bild Es
bleibt spannend bis zum Ende. Sie schafft es!
Sie hat keine Mittagspause gemacht, hat durchgearbeitet. Christa
hat ihr – passend zum Bild und zu Amrum – Friesentorte mitgebracht. Die lässt
Andrea stehen, bis sie das Bild fertig gelegt hat. Genüsslich speist sie nach
getaner Arbeit die Leckerei. Es
bleiben ihr noch rund 20 Minuten bis
die Flut ihr Bild erreicht. Das Bild sieht wundervoll aus im Abendlicht.
Das Waser kommt näher
Das Waser schleckt… das
Wasser nimmt…
...jetzt hat das Wasser es
Auflösung… …………. …aber
noch ist Struktur zu erkennen
Am Ende: Chaos
Die Möwe mag Erbsen Etwa
15 Zuschauer erleben dann den Übergang von der Ordnung zum Chaos. Immer
wieder tauchen unter dem übergelaufenen Wasser geordnete Bildteile auf. Alle
schauen gebannt auf den Wandel, den das Bild erfährt. Eine ältere Frau
spricht mich an: sie wird stark an ihre eigene Vergänglichkeit erinnert. Andrea
Staroske ist sichtlich zufrieden mit ihrer Arbeit. Am Freitag will sie ein
weiteres Bild am Flutsaum legen. Dann wird
sie weiter an die Wasserkante gehen müssen, weil dann das Hochwasser
erst 1,5 Stunden später auflaufen
wird. Also: Freitag Treffpunkt gegen 17.30 Uhr am Strand: Nebel Richtung
Süddorf, nur ein kleines Stück! Margit
hat ihre Arbeit abgeschlossen und hat heute die Veränderungen an ihrer
Installation beobachtet.
Rollrasen unter Sand Arno
hat seine Arbeit in Süddorf fortgesetzt. Er hat mit seiner Arbeit den
Bohlenweg gekreuzt und verschwindet mit seinen schwebenden Hölzern im Wald
Ein sehr spannender Abschluss! Morgen
kommt eine ganze Schule – 90 Kinder – aus Schobüll extra wegen des Projektes
nach Amrum. Joachim Mocka wird sich um sie kümmern. Wir werden berichten. Donnerstag, der 18. Juni
Heute war die Grundschule aus Husum-Schobüll mit den Lehrerinnen und SchülerInnen auf
Amrum. Im letzten Jahr hatten sie eine Projektwoche zum Thema LandArt
gemacht. Nun gab es die Möglichkeit, mit LandArt-Künstlern direkt in Kontakt
zu kommen und selbst ein gemeinsames Kunstwerk am Kniepsand zu installieren. Mit dem Adler-Express ging es von Nordstrand über Hooge nach
Amrum und dann mit dem Bus nach Nebel ins Gemeindehaus. 78 SchülerInnen und 5
Lehrerinnen. Joachim Mocka nahm die Kinder in Empfang. Mit einer
Beamerprojektion zeigte er
Installationen von internationalen Künstlern, stellte unsere 3 Künstler vor
und zeigte Bilder von Schülerarbeiten. Die Kinder verfolgten den Vortrag sehr konzentriert und
stellten genaue Fragen.
Vortrag von Joachim Mocka im St.CLemens-Hüs Nach einer Pause ging es dann nach Süddorf zur Installation
von Arno Neufeld. Auch er wurde sehr gezielt von den Kindern befragt. Es war erstaunlich
zu sehen, wie viel leichter den Kindern der Zugang zu LandArt-Installationen
fällt.
weiße Stäbe kreuzen den Bohlenweg unterwegs: Mandala der Konfis weiße
Stäbe schweben in den Wald hinein Dann wurde es ganz konkret: für die gemeinsame Installation
auf dem Strand musste Material gesammelt werden.
sammeln… …schon
mal ausprobieren Die Kinder hatten hierzu Tüten mitgebracht. Für die geplante
Spirale am Strand sollten unterschiedliche Naturmaterialien gesammelt werden.
Tannennadeln, Zapfen, kleinere und größere Stöcke. Bepackt mit dem
Gesammelten ging es an den Kniepsand.
Jeder bringt was mit Stäbe
im Wald bestaunen Der Eindruck der Weite des Strandes auf die Kinder war für sie
überwältigend : wie junge Kälber, die zu ersten Mal auf eine Weide kommen,
eroberten sie den Kniepsand. Die leichte Müdigkeit vom Vormittag war auf
einen Schlag vergessen. Manche schmissen sich in den weichen Sand des
Strandes, andere liefen ziellos über den feinen Sandstrand. Zum Glücklichsein
gehört nicht viel, dachte ich bei mir: Sonne, Sand und Zeit.
Auf dem Strand angekommen Nach einer Zeit der Freiheit sammelte Joachim Mocka die Kinder
an dem Platz, den er für die
Installation ausgesucht hatte. Ein großer Kreis von 18 m Durchmesser wurde
mit einem Band geschlagen und markiert – der äußere Rand der Spirale.
Bis wir ein Kreis werden dauert es… …der Kreis jetzt… Alle machten mit und steckten kleine Stöcke dort in den Sand,
wo sie standen. Dann wurde die Spirale nach innen markiert. Anschließend
wurden diese markierten Linien mit dem mitgebrachten Material - von außen
nach innen feiner werdend - ausgelegt.
Die Spirale abbilden… …fast
fertig Die meisten waren hoch konzentriert dabei. Einige aber hatten
einen so großen Bewegungsdrang, dass sie nicht an der Installation teilnehmen konnten. Sie sausten immerzu
über den Strand. „Wenn die Eltern doch nur wüssten, mit wie wenig Aufwand
gleich nebenan Urlaub zu machen wäre“, dachte ich bei mir. Kinka Tadsen von Amrum News kam zum Fototermin an den Strand
und war, genau wie ich, begeistert von der Arbeit der Kinder. Sie stieg extra
für ein Foto auf eine hohe Düne.
Kreis der Kinder von oben Pünktlich zur Abfahrt des Adler-Express ging es mit dem Bus
zurück nach Wittdün. Ich denke es war für alle ein unvergesslicher Tag! Arno Neufeld war auf seiner Strecke in Süddorf. Er wird wohl
heute fertig. Sein Abschluss in dem kleinen Wäldchen am Süddorfer
Strandhäuschen ist für mich der
Höhepunkt seiner Arbeit. Es beginnt schon mit der Kreuzung seiner
Installation auf dem Bohlenweg! Dann verschwinden die weißen Stöcke im Wald,
um dann wieder auf den Weg zurückzukehren. Für mich eine unglaublich sensible Installation. Wundervoll! Margit und Andrea
konnte ich dazu überreden, heute eine Pause einzulegen. Der Wind wäre
ohnehin zu stark gewesen für eine weitere Erbseninstallation. Sie haben eine wunderschöne Wanderung um die Amrumer Odde
gemacht. An der Meerseite – mit Blick nach Hörnum- und dann auf der Wattseite
zurück – mit Blick nach Föhr. Am frühen Nachmittag traf ich sie im
Gemeindehaus. Sichtlich zufrieden und erholt. Andreas Installationen waren
alle Kräfte zehrend. Auch Margit
konnte diesen Tag Erholung gut gebrauchen. Heute Abend nun die zweite musikalische Abendfeier zur
LandArt. Friederike hat verraten, dass es thematisch und musikalisch um
Vergänglichkeit geht. Ein Thema, dass sich für sie aus dem Projekt ergeben
hat. Ihre Andacht ist unter „Texte“
auf unserer Kirchen-Website nachzulesen. Freitag, der 19. Juni
Wir sind alle froh und
zufrieden, was alles geschafft wurde in den vergangenen Tagen und welche
schönen Objekte die Künstler mit Unterstützung so vieler Menschen auf Amrum installiert
haben.
Stelenfeld - Panorama 1
Stele übrig geblieben, vom Winde verweht Die Vergänglichkeit geht
auch an uns nicht ganz spurlos vorbei und wir sind, nach langen
arbeitsreichen Tagen -und Nächten der Nacharbeit, Aufbereitung und Planung
für das Kommende ein wenig geschafft – auch ein Teil von LandArt.
Friederike kurz vor Mitternacht am PC in Nebel auf Amrum
Der lange aber schnelle Transfer von Amrum ….. ó
ó … um den Globus herum ... ó
ó … über die „Great Firewall“ hinweg nach
China … ó
ó … bis nach
Qingdao (frühere deutsche Kolonie Tsingtao ) ó
Bearbeitung durch Norfried und dann den ganzen Weg zurück,
täglich frisch auf unserer Kirchen-Website Heute
also schlicht und ergreifend eine kleine Bildergalerie und kein Text -
außer: Arno
Neufeld ist fertig geworden. Sein bisher ohne Titel geführter Weg der weißen
Stöcke ist wieder beim Bohlenweg angekommen.
Wehende Stöcke - Panorama 1
Wehende Stöcke – Impressionen
Wehende Stöcke - Panorama 2
Labyrinth-Spirlae der Schobüller Kinder am 19. Juni Morgen
werden wir uns um 13.00Uhr im St.Clemens-Hüs treffen, dort gibt's ein paar
Worte. Und
dann geht's ab nach Süddorf zu Arnos Arbeit, weiter zu Margit und dann zu
Andreas Rollrasen, von dem nicht mehr viel zu sehen ist. Ich
habe Taxi-Busse bestellt, die auf Anforderung zum Strandübergang nach Nebel
kommen werden, um Leute von hier nach dort zu bringen.
Stelenfeld - Panorama 2 Samstag, der 20. Juni - Finale
/ Finissage
Heute ging es bei uns besonders früh los: Frank bereitete das St.Clemens-Hüs vor für die Finissage, das Finale
des Projektes LandArt. Bilder aufhängen, den Raum vorbereiten, das Brot
herbeiholen etc. Wir haben gestern viel diskutiert, wie wir es gerne haben
möchten. Nicht alle waren dabei, unsere Entscheidungen waren so vielfältig
endgültig, dass wir unbedingt vorher noch mal klären mussten, wie es denn nun
eigentlich wirklich sein sollte. Sehr viele Menschen waren gekommen und hatten erst einmal
die Gelegenheit, sich
umzusehen. Um kurz nach 13:00 Uhr eröffnete Friederike Heinecke die
Veranstaltung mit einem offiziellen Dankschön an alle
Beteiligten: -
der Kurator Joachim Mocka, -
die drei KünstlerInnen Margit Juch, Andrea
Staroske und Arno Neufeld, -
das Vorbereitungsteam bestehend aus
Christa Langenhan, Frank Hansen und Rüdiger Seifert, -
Barbara Strauß, -
die Radlader- und
Treckerfahrer am Strand, -
den Nebeler Bürgermeister und die
Nebeler Gemeindevertretung, die leider verhindert waren, -
die genehmigenden Stellen im Amt und in der
Kreisverwaltung, -
die Schülerinnen und Schüler der
öömrang-skuul, -
Norfried Edler in China -
und alle, die mitgemacht haben, deren
Namen wir jetzt aber nicht nennen konnten.
Finissage im St.Clemens-Hüs: Danksagungen (Friederike
Heinecke) und Erläuterungen zum Projekt LandArt (Joachim Mocka) Joachim Mocka gab daraufhin eine kleine Einführung in das
Thema LandArt, die in diesem Jahr (vom Namen her) ihren 40. Geburtstag
feiert. Er führte Gedanken zu den Werken der drei KünstlerInnen aus
und entschied dann: Jetzt geht es los, jetzt sehen wir uns das Ganze vor Ort
an! Zur Stärkung gab es noch einmal Bionade und frisches Öko-Brot,
das jeder sich in einem Papiertütchen mitnehmen konnte.
Friederike Christa
auf der spendierten Bionade Alle trafen sich wieder auf dem Süddorfer Parkplatz.
1.Station: Parkplatz Süddorf Aufspüren
der Konfi-Mandalas Von dort ging es an den Mandalas der Konfis vorbei zur Installation von
Arno Neufeld. Er erwartete seine Besucherinnen und Besucher direkt am Anfang
seiner Installation und begrüßte jede und jeden einzeln (in
welche Einsamkeit wird er wohl zurückkehren, wenn er nicht mehr mit so vielen
Menschen täglich Kontakt hat?).
Arno begrüßt seine BesucherInnen: Willkommen am Beginn der
Installation
Arno gibt Erläuterungen vor seinen schwebenden Stäben Wir hatten alle genügend Zeit, den Weg der schwebenden Stäbe
abzuschreiten. In den Wald mochte niemand gehen: aus Respekt. Im Wald ist
eine eigentümlich unberührte Stimmung, als wenn man dort stören
würde. Von der Brüstung des letzten Stückes Bohlenweg aus
betrachteten wir die fast spinnengewebsartige Fäden- und Stäbe-Installation. Arno Neufeld gab Erläuterungen zu seinen Gedanken und
Eindrücken, die ihn zu dieser Idee und ihrer Umsetzung gebracht hatten. Es
entstanden angeregte Gespräche.
Spannender Knotenpunkt am Waldrand Weiter ging’s auf den Strand in Richtung Stelenfeld „In Memoriam“. Margit Huch stellte sich an den Ostpunkt des Feldes, das bei
der letzten Flut gestreift worden zu sein schien. Jetzt war das Meer
aber weit weg. Margit Huch sprach mit dem Wind von den sie bewegenden
Gedanken, die sie
zu dieser Idee geführt hatten.
Margit Huch gibt Erläuterungen zum Stelenfeld Spuren
der Stelenlackierung Wieder spielten Wind und Wolken, Wasser und Sand mit. Die
Aufhäufelungen an den Stelenfüßen waren fast verweht. Und im Stelefeld waren keine Fußspuren
zu erkennen. Auch hier empfand ich eine eigentümliche Ruhe, die der gesamte
Raum ausstrahlte. Die Hunde an meiner Seite hingegen wollten voller Ungestüm
spielen. Ich musste Abstand nehmen, um die anderen nicht zu stören, und bekam deshalb
weniger mit. Margit wird, ebenso wie die anderen, ihre Gedanken im Katalog
darlegen, nichts geht wirklich verloren. Und weiter ging es zu Andrea Staroskes
Rasenquadrat.
Die Hunde spüren den versandeten Rollrasen auf und Andrea
Staroske erläutert Vom Rollrasen war fast nichts mehr zu sehen. Nur noch eine
gleichmäßige Oberfläche, einem Teppich vergleichbar, lag dort auf dem
Sand. Spuren von nackten Füßen überquerten die Fläche. Andrea Staroske sprach von ihrer Idee: von der Entdeckung des
Rollrasens um die Kirche herum auf dem Friedhof und allenthalben auf der
Insel. Und sie beschrieb die z.T. kämpferischen Erfahrungen, die sie machen
musste, bis der Rasen endlich auf dem Strand lag (vgl.
Tagebuch). Auch von Interaktionen mit PassantInnen war zu hören. So hat
ein Gast schlicht mal die Gießkanne genommen und den Rasen gegossen, als er
noch grün war. Während sie erzählte, machten die Hunde sich auf die Suche
nach dem Rollrasen unter dem Sand. Sie scharrten sehr behutsam und legten
Grashalme frei – eine Interaktion, die stark auf der Grenze war, was den
Respekt vor dem Kunstwerk anbelangt. Ihr Treiben wurde abgebrochen. Andrea Staroske berichtete auch vom Legen der Erbsenbilder,
das sie viel weniger Mühe gekostet hatte nach der großen Anstrengung mit dem
Rollrasen. Von diesem inzwischen völlig vergangenen Werk sind heute nur noch
Bilder zu sehen. Vielleicht findet ja noch der eine oder die andere eine
Erbse im Flutsaum. Inzwischen war es 16:00 Uhr geworden. Ein Regenschauer näherte
sich. Joachim Mocka beendete die Veranstaltung mit einem Dank an alle
Erschienenen und man ging seiner Wege: die einen Richtung Nebeler
Strandübergang, die anderen in Richtung Süddorfer Strandübergang, wo die
Fahrräder abgestellt waren. Erschöpft und glücklich kamen Frank und ich zuhause an und
machten uns sofort ans Sortieren der Bilder und das Schreiben dieses Textes.
Er wird wohl vorläufig der letzte Tagebucheintrag sein. Heute Abend werden wir mit den Beteiligten und denen, die zu
ihnen gehören noch mal zusammensitzen. Jetzt gibt es keinen Leistungsdruck
mehr, jetzt wird auch bei uns Entspannung und Auflösung stattfinden. Morgen
werde ich über Psalm 104 aus der Übersetzung der Bibel in gerechte Sprache
predigen: ein Lob auf die Schöpfung. Und irgendwann – hoffentlich reicht das Geld – wird ein
schöner Katalog erscheinen, der die Werke und den Prozess ihrer Entstehung
würdigt. Für die Insel ist dies ein
einmaliges Ereignis gewesen. Ich freue mich besonders für die
Schülerinnen und Schüler, die einen Zugang zur LandArt, speziell zur
Naturkunst bekommen haben. Eben rief eine ehemalige Konfirmandin an: sie
möchte über das Projekt einen Artikel in der Schülerzeitung schreiben. Und
sie fragt, ob sie Fotos bekommen kann. Na klar, kann sie! Wir freuen uns darüber! Wenn das nicht nachhaltig ist! Zu guter letzt: den KünstlerInnen haben wir ein Buch
geschenkt: Zukunftsfähiges Deutschland. Eine Studie, die für Brot für die
Welt, den eed und für den BUND durchgeführt wurde über die Möglichkeiten, in
diesem unserem Land ein zukunftsfähiges, gerechteres und ökologisch
verantwortliches Leben zu führen. Ein Buch voller guter Ideen. Nur LandArt /
Naturkunst kam – meines Erachtens – darin (noch) nicht vor… Was nicht ist, kann ja noch werden. „A
Dieu!“
sagen Friederike Heinecke und Frank
Hansen Aktions-Dokumentation der Künstler
landart-Dateien\LandArtDoku_Innen_kleinst.pdf Feedback
|
|
|
FRAGEN dunkle
Rollen ausgerollt zum Rasengrün auf weißem Strand. ROLLRASEN: kunst - natur hier in natur - natur, bleibt das natur oder wird es natur - kunst ? ABER rasen braucht wasser zum wurzeln, soll er bestehen ? ODER sollen wellen und sand den rasen überrollen
über kurz oder lang, endgültig ? heidemarie kugler-weiemann, juni 2009 auf amrum Nachhaltig "Mama, was macht der
Mann da? " Die durchdringende Kinderstimme ließ mich zusammenschrecken.
Wieder einmal war ich eingenickt bei einer Pause auf der sonnigen und windgeschützten
Bank auf dem Bohlenweg zum Süddorfer Strand. Ich öffnete die Augen und sah in
wenigen Metern Entfernung einen kleinen Jungen mit seinen Eltern um die
scharfe Kurve des Holzstegs biegen und aus meinem Blickfeld verschwinden. Nur
seine aufgeregte Stimme konnte ich noch hören. "Guck mal", rief er
jetzt, "da sind lauter weiße Stöcke zwischen den Bäumen. Die hat der
Mann..." Seine nächsten Worte waren nicht mehr zu verstehen. Der Junge hatte meine
Neugier geweckt. Ich stand auf, nahm den Rucksack über die Schulter und
folgte der Familie. Doch meine Schritte wurden auf dem Holzsteg schnell
vorsichtig. Es war ein alter Weg, die Hölzer in Längsrichtung verlegt, zehn
Planken nebeneinander, jede drei bis vier Meter lang. Er müsste dringend
erneuert werden, dachte ich, denn die Abstände zwischen den Bohlen waren
schon viel zu groß für ein sicheres Auftreten. Das Holz schwankte und ächzte
unter meinen Schritten, hier und da hob sich eines der Bretter, wo sich die
Befestigungen gelöst hatten. Bei Nässe war das Holz glitschig, und ich hatte
meinen heftigen Sturz noch in deutlicher Erinnerung, obwohl er viele Jahre
zurücklag und auf einem anderen Weg geschehen war, der längst in neuer
Bauweise mit quer verlegten Planken erneuert worden und jetzt sicher zu betreten
war. Schließlich erreichte ich die Ecke, an der sich der Steg um neunzig Grad
nach rechts und kurz darauf wieder um neunzig Grad nach links wendet, und
blieb verblüfft stehen. Was war hier geschehen? Ich
sah nun die weißen Stäbe, von denen der Junge gesprochen hatte. Der Kleine
war längst vom Bohlenweg herunter gesprungen und untersuchte eines der
zahlreichen Gebilde, die zwischen Steg und den Kiefern des kleinen Wäldchens
gespannt worden waren. "Das ist ein richtiger Stock, aus dem Wald. Aber
ziemlich gerade und abgesägt und weiß angemalt. Und dann hat der Mann Löcher
durchgebohrt, an jedem Ende eins. Da hat er das Seil durchgesteckt und
angeknotet. Und dann hat er das eine Ende hier unten angebunden, und das
andere am Baum." Ich sah ebenfalls genauer
hin. Der Junge hatte exakt beschrieben, die weißen Stöcke waren unregelmäßige
Äste von etwa gleicher Stärke, wenige Zentimeter dick, mit einer groben
Sisalschnur gespannt zwischen Bäumen und Steg. Drei, fünf, acht, zehn,
dreizehn dieser aufgehängten Stäbe konnte ich auf der rechten Seite des
Bohlenwegs sehen, vielleicht dreißig Zentimeter hoch über dem Waldboden. Die
weißen Stäbe schienen die gleiche Länge zu haben und wirkten wie die Planken
einer flachen Hängebrücke, die im Wind leise schwankte. "Papa, was soll
das?" ertönte wieder die Stimme des Kindes, " Warum hängt der Mann
die Stöcke auf?" Die leisere Antwort des Vaters leuchtete mir ein: "Ich weiß es nicht.
Vielleicht will er etwas untersuchen. Der Mann ist wohl ein Wissenschaftler
oder Naturschützer und macht hier ein Experiment. Mit Insekten
vielleicht." Dem Jungen reichte die Erklärung nicht. Er betrachtete ein
weiteres Holz von allen Seiten und rief: "Hier auf diesem läuft schon
eine Ameise, Papa! Ich glaub, die Stöcke sind zum Balancieren für die Tiere,
damit sie sich retten können, wenn die Flut kommt. Sie sind dann viel
schneller hier oben als auf dem Boden." Ich musste lachen.
Balancierstangen für die Ameisen, da konnte ich sofort weiter spinnen:
Klettergarten für junge Eichhörnchen, Hürdenparcour für Wildkaninchen,
Landeplätze für Vögel, Sonnenbänke für Schmetterlinge ... Der Vater dagegen
nahm seinen Sohn ernst und erklärte ihm, dass eine Sturmflut die Dünen hier
nicht überflute. Aber vielleicht in wenigen
Jahren, dachte ich, während ich die beiden überholte und langsam weiter
schlenderte, wenn die Auswirkungen des drohenden Klimawandels spürbarer
würden, dann könnte das Wasser schnell hier sein. Seltsam, wie die gespannten
Seile mit den weißen Hölzern das Waldstück zwischen Bohlensteg und Fahrradstraße
zerschnitten, in enge Parzellen unterteilten. War es doch ohnehin so ein
schmaler Streifen, zerbrechlich wirkend beim Ansturm der Touristen, die mal
eben hindurch trampelten und somit, ohne es zu beabsichtigen, zu seiner
Zerstörung beitrugen. Hinter der zweiten Kurve
sah ich nun auch den Mann, von dem die Rede war. Er knotete ein Seilende um
einen Stamm, dieses Mal deutlicher höher, kam aus dem Schatten der Kiefern
heraus, kniete sich neben den Holzsteg, und nun stand ein weißes Zeichen in
der Luft, fast senkrecht, wie ein Ausruf, eine Mahnung. Andere Stangen
schienen wie lange Talbrücken die Senken des Bodens zu überspannen. Ein älteres Paar kam mir
entgegen. "So ein Quatsch", brummelte er, als sie vorüber waren,
" das soll Kunst sein ? Das kann doch jeder." "Na, die Idee
musst du schon erst mal haben", entgegnete sie. Ein Künstler also, der
hier am Werke war! Ich schaute ihn an, wie er
jetzt im Gespräch mit der Mutter des Jungen auf dem Bohlenweg stand, und ging
näher heran, um mitzuhören. Von "LandArt" war die Rede, einem
Natur-Kunst-Projekt hier auf der Insel, und er sei einer von drei
Beteiligten. Fragil nannte der noch recht junge Mann seine Gebilde und
erklärte, er würde noch mehrere Tage weiter an seinem Kunstwerk in der Natur
arbeiten. Dann hätte ich ja Gelegenheit, in den nächsten Tagen wieder vorbei
zu kommen, und so machte ich Anstalten, die beiden zu überholen. Mit
freundlichem Lächeln trat der Künstler einen Schritt zur Seite, ich bedankte
mich und setzte meinen Spaziergang in Richtung Strand fort. In mir jedoch arbeitete
Gesehenes und Gehörtes ungewollt weiter. Weißes Holz hatte ich doch auch
schon in der Natur gesehen, genau, da lag neulich dieser Stock an der Odde,
lange vom Salzwasser zu Grauweiß gelaugt. Eine bestimmte Birkenart hatte
ebenfalls ein solch leuchtendes Weiß. Aber warum Weiß? Weil es einen so
klaren Kontrast zum dunklen Wald gab und so hell selbst in der Dämmerung leuchtete? Oder als die Farbe der Unschuld,
der unschuldigen Kreaturen, der Willkür von Wind oder Menschen preisgegeben?
Fragile Gebilde, lange würden sie nicht standhalten, nicht bei Wind oder
Sturm. Es brauchte doch nur eine Möwe auf dem Holzstück zu landen, und schon
könnte die dünne Schnur einreißen, hinge das Holz vielleicht noch am
"seidenen Faden" und läge schließlich am Boden. Feuchtigkeit ließe
die weiße Farbe schwinden, und irgendwann würden Sisal und Holz vollends
zerfasern, zerbröseln. Vergänglich, wie alles! Unsere kleine Spanne Leben ! Ich schob die Gedanken
beiseite, atmete tief durch und blickte in die Weite, über den breiten
Strand, auf das Wasser, zog dann die Schuhe aus, um barfuß am Wassersaum
entlang zu spazieren, alles vergessend, leise summend. In der Ferne sah ich
dunkle Hölzer aus dem Sand ragen und war mir sofort sicher, dass dort ein
weiteres Kunstwerk des Projektes entstand. Noch heute würde ich in der
Kurverwaltung nachfragen. Vielleicht hatten ja diese Holzstelen mit dem roten i und der rätselhaften Aufschrift
NEBEL : LEBEN etwas damit zu tun. Ich würde mich informieren und dann
wiederkommen, schließlich hatten mich schon vor bald vierzig Jahren die
"Türen im Watt" eines Künstlers in Eiderstedt fasziniert. Heidemarie
Kugler-Weiemann, Juni 2009 auf Amrum |
|
|
IN
MEMORIAM ein tränenort für dich, kleiner vogel hilflos im watt mit einem bein verloren rotes gedenken an das kaninchen in seinem versteck zerbissen vom hund grabmal für die möwe gebrochen am strand erste fliegen sind schon da totenstab für die qualle auf dem sand in der sonne vertrocknet trauerholz für alle verendenden vögel das gefieder voll öl eine stele dem schweinswal gestrandet kein mensch konnte helfen ein stöckchen für dachs, den dackel im letzten sommer lebendig noch nun zerfressen vom krebs **** totenzeichen rot wie vertrocknendes blut drei mal drei und noch mal drei erinnerung in reih und glied mahnmal für diesen moment auf dem großen friedhof der muscheln IN MEMORIAM FÜR DAS LEBEN heidemarie kugler-weiemann, juni 2009 amrum email von der Schule Schobüll vom 20. Juli 2009: From: Birte Friedrichs
Sent:
Monday, July 20, 2009 9:28 AM Subject:
Hallo Hallo Amrumer Kirche, wir
die Lehrerinnen aus Schobüll von der Bornschool möchten Herrn Hansen auf
diesem Wege unseren Dank ausrichten. Ich hoffe er kommt an!
Viele
Grüße und wir schwelgen noch immer gern in Erinnerung an diesen tollen Tag!
Bornschool
– heute aus Schleswig von Birte Friedrichs ____________________________________________________________ Wenn Sie uns auch
Ihre persönlichen Eindrücke mitteilen möchten, können Sie das
per Mail hier unten tun, wir freuen uns auf Ihre Nachricht: => Pastorin
Friederike Heinicke =>
Joachim
Mocka („spiritus rector“ des Projektes) Die Künster erreichen Sie direkt über
untenstehende Links: => Margit
Huch =>
Andrea
Staroske =>
Arno Neufeld ____________________________________________________________ |
|