bisherige Gemeindebriefe

Herbst 2010.....Sommer 2010.....Frühling 2010

 

Der St.-Clemens-Bote
Kirchenvorstand der Ev.-Luth.Kirchengemeinde St.Clemens, Prästerstigh 3, 25946 Nebel auf Amrum

Ausgabe Winter 2010/11

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.

 

Römerbrief 12,21

 

„Wenn dich einer auf die eine Wange schlägt, halt ihm auch die andere hin!“ 

„Liebe deine Feinde!“

Wie schwer ist es, diesen Aufforderungen zu folgen! Unmöglich geradezu. So unmöglich wie die Aufforderung: „Sei fröhlich!“ Oder: „Sei spontan!“

Nur mit dem Kopf, mit dem Willen, mit Entschiedenheit oder Entschlossenheit allein geht das nicht. Dafür braucht es mehr. Dafür braucht es „den wunden Punkt“, dafür braucht es „das Herz“, dafür braucht es die ganze Empfindsamkeit des Menschen. Denn ich weiß mit meinen Sinnen und meinem Gefühl, mit meinem Herzen und mit meinem Verstand, was gut tut. Und ich weiß auch, was schadet.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden …. Wie viel Böses begegnet jeder und jedem von uns tagtäglich. Ob in den Nachrichten oder in den „Geschichten“, die uns erzählt werden, ohne das Böse, ohne Mord und Sex sei eine Geschichte doch nicht gut!? Sagt man.

Auch die Bibel steckt voller Geschichten, guter und böser Geschichten. Eine davon ist die von Jesus, der am Kreuz hingerichtet wurde und der auferstand, aufersteht, bis heute. Immer dort, wo ein Mensch aufgerichtet wird oder sich aufrichtet um zu leben, immer dort, wo einem hungernden oder dürstenden Menschen etwas gegeben wird, dort steht auch Jesus auf. Immer dort, wo jemand getröstet wird, steht Jesus auf. Unser Leben ist so klein, so zerbrechlich, so verletzlich. Und es wird verletzt, vieltausendmal, millionenfach. Doch das ist nicht das letzte Wort. Das letzte Wort ist: Aufstehen zum Leben, unbändig, zart und verletzlich, lachend und mächtig in der kleinen Kraft, mit der der Same des Grases unter dem Asphalt ruht, um auszubrechen ins Leben.

Das Böse mit dem Guten überwinden, das geht nicht mit Herrschaftsmacht. Das Böse mit Gutem überwinden geht nur mit Lieben und Glauben, mit dem Glauben an diese lebendige Jesuskraft, die immer schon da ist. Zum Greifen nah.

Für das Jahr 2011 wünsche ich Ihnen allen: Seien Sie behütet!
Lassen Sie das Gute das Böse überwinden!

Ihre Pastorin Friederike Heinecke

 

Gottesdienste werden jeden Sonntag um 10.00 Uhr in der St. Clemens-Kirche in Nebel gefeiert.

 

Gottesdienste und Musik zu Weihnachten und zum Jahreswechsel:

 

Heiligabend, 24.12.2010
15.00 Uhr, Norddorfer Gemeindehaus:

Familiengottesdienst mit Krippenspiel
(Pastorin Friederike Heinecke, Familie Stümke)

 

16.30 Uhr, Norddorfer Gemeindehaus:
Christvesper mit dem Norddorfer
Gesangverein (Pastor Henning Kiene)

 

16.30 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:
Christvesper mit Posaunenchor
(Pastorin Friederike Heinecke)

 

18.00 Uhr, Kapelle Wittdün:
Christvesper
(Pastorin Friederike Heinecke)

 

23.00 Uhr, Str. Clemens-Kirche Nebel:
Christnacht mit dem Kirchenchor
(Pastorin Friederike Heinecke)

 

Bei allen Gottesdiensten am Heiligabend steht das Friedenslicht aus Bethlehem bereit. Bitte bringen Sie sich ein windfestes Gefäß mit!

 

1. Weihnachtstag, 25.12.2010
10.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:

Gottesdienst (Pastor Henning Kiene)

 

2. Weihnachtstag, 26.12.2010
10.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:

Gottesdienst mit Abendmahl
(Pastorin Friederike Heinecke)


Fortsetzung s. Seite 2

 

Dienstag, 28.12.2010, 20.00 Uhr, St. Clemens Hüs Nebel:
Chorprobe für Gäste und Einheimische zur musikalischen Abendfeier. MusikantInnen, die mitwirken möchten, melden sich bitte direkt bei Freimut Stümke!

 

Mittwoch, 29.12.2010, 15.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:
Führung durch die Kirche und zu den historischen Grabsteinen (Frank Hansen)


20.30 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:
Musikalische Abendfeier in der mit Kerzen erleuchtete Kirche (Taxibusse stehen im Anschluss an die Abendfeier am Ausgang bereit - Einheitspreis 2.50 €)

 

Silvester, Freitag 31.12.2010
16.30 Uhr, Norddorfer Gemeindehaus:
Gottesdienst (Pastor Hans-Jürgen Müller em. Domprobst)
18.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel: Gottesdienst (Pastor Hans-Jürgen Müller em. Domprobst)
23.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel: Silvesterkonzert mit Segen zum neuen Jahr

(Leitung: Freimut Stümke, Pastorin F.Heinecke)
00.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel: Glockenläuten. Posaunenchor statt Böller; Wunderkerzen statt Leuchtraketen (aber bitte draußen!), die Kirche bleibt noch eine Weile geöffnet.

 

Neujahr, Samstag 1. Januar 2011 18.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel: Gottesdienst (Pastorin Friederike Heinecke)

 

Donnerstag, 6.1.2011 Drei Könige: 11.00 Uhr St. Clemens-Kirche Nebel:
Kindergottesdienst mit dem Kindergarten und für alle mit einem kindlichen Gemüt

 

Hebammen in Deutschland …..

Hebammen in Deutschland wird das Praktizieren erschwert. Im Jahr 2010 trat ein Gesetz in Kraft, das praktizierende Hebammen eine sehr hohe Haftpflicht-Versicherungsprämie auferlegt. Die Verantwortung wurde nicht geringer, die Gebühren wurden nicht höher, der Aufwand blieb derselbe. Das führt für viele Hebammen in Deutschland zum Ende ihrer freien Praxis. Ganz besonders gilt das für Amrum. Unsere hiesige Hebamme kann ohnehin von den wenigen Geburten im Jahr nicht leben. Der Rotary-Club hat ihr für 2011 die Übernahme der Versicherung zugesagt, danach ist damit zu rechnen, dass sie ihre Praxis einstellt. Für Amrum ist diese Situation ein herber Verlust, keine Schwangere möchte gerade in den letzten Wochen vor der Geburt ohne Hebamme sein. Der Bischofsbevollmächtigte der nordelbischen Kirche fordert zu Unterschriften auf, die unserem Gesundheitsminister nach dem 6.Januar übergeben werden. Sie sollen ihm Mut machen, den Hebammen bessere Bedingungen zu schaffen.

Am Heiligen Abend werden nach dem Gottesdienst Postkarten und Unterschriftenlisten bereit liegen. Unterschreiben Sie, wenn Sie die Hebammen in unserem Land unterstützen möchten.

 

Kirchturmdenken - ja bitte!“

Im März des Jahres 2011 werden viele InsulanerInnen über 50 Jahre von uns einen Brief erhalten, in dem wir um Unterstützung für unser größtes Projekt bitten: Die Renovierung der historischen Grabsteine und die Neugestaltung ihres Platzes auf dem Friedhof. „Kirchturmdenken – ja bitte!“ wird durch den Kirchenkreis Nordfriesland für uns vorbereitet und durchgeführt. In fast allen Kirchengemeinden werden Projekte benannt, jede Gemeinde hat ihre Projekte, ihren „Kirchturm“. Wir AmrumerInnen können unser großes Projekt „Historische Grabsteine“ bewerben und hoffen dabei auf Zuspruch und Unterstützung; schließlich gehört dieses Erbe uns allen!

 

Historische Grabsteine auf dem alten Friedhof in Nebel

Auf dem Friedhof um die St. Clemens-Kirche werden 152 Grabsteine aus alter Zeit aufbewahrt.

Die historischen Grabsteine werden auch als sprechende oder erzählende Steine bezeichnet, weil sie oft aus dem Leben der Verstorbenen berichten, Geschichten von der Seefahrt und von der Landwirtschaft, vom Leben und Tod. Sie sind verziert durch aufwändige Ornamente und Bilder.

Sie stammen aus der Zeit von etwa 1627 bis 1858 und bestehen überwiegend aus Sandstein. Im Laufe der Zeit wurden sie durch Witterungseinflüsse angegriffen. Durch ungünstige Standorte droht der Verfall. Da es sich um einen großen kulturhistorischen Wert handelt, der auch touristisch für die Insel von Bedeutung ist, gilt es, Maßnahmen zu ergreifen, um die Steine für die
nächsten Generationen zu erhalten.

Diese große Aufgabe kann die Kirchengemeinde nur mit Unterstützung aller Interessierter schaffen. Wir laden ein, „Patenschaften“ für die Restaurierung der Grabsteine zu übernehmen. Bis Ostern 2011 haben Amrumer Familien exklusiv die Möglichkeit, sich für eine „Patenschaft“ zu entscheiden, danach werden die „Patenschaften“ allen Interessierten angeboten. Wir möchten die Beziehungen zwischen den Vorfahren und den heute Lebenden fördern. Sie können sich so an der Renovierung eines ganz bestimmten Steines beteiligen. Die reinen Restaurierungskosten pro Stein liegen zwischen EUR 156,00 bis 5'124,00. Dazu
addiert sich dann noch ein Betrag für Nebenarbeiten und die Aufstellungs–Vorrichtungen. Das Gesamtbudget der reinen
Restaurierungskosten ohne Nebenkosten beläuft sich voraussichtlich auf EUR 80.000,00.

Auf dem Alten Friedhof sind für die Präsentation der alten Steine Veränderungen und bauliche Maßnahmen in Planung. Die Fertigstellung des Projektes ist für Frühjahr 2013 vorgesehen. Wir laden Amrumerinnen und Amrumer ein, Patinnen und Paten zu werden und am Dienstagabend, 11.01.2011, 20.00 Uhr ins St. Clemens-Hüs in Nebel zu kommen!

 

Kalkstein         Ist dies die Form, in der wir

                      überdauern? Was bleiben wird,

                      ist es der Stein? Oder werden wir

                      das Verwundbare, unser Leichtestes,

                      das irdisch nicht gewogen wird, das

                      nichts gilt in der Geologie, retten

                      zuletzt in die zeitlose Hand?

Rudolf Otto Wiemer

 

…. und wieder die Friedhöfe!

Alter und neuer Friedhof
Behutsam und sachte haben wir unsere Gebührenordnung überarbeitet und manche Gebühren angehoben. Sie können die neue Gebührenordnung einsehen auf der Internet-Seite des Kirchenkreises Nordfriesland www.kirchenkreis-nordfriesland.de unter Satzungen. Sobald wir unsere Internet-Seite überarbeitet haben, können Sie die Gebührenordnung auch dort nachlesen. Für alle anderen ist sie gedruckt erhältlich im Gemeindebüro im Prästerstigh 3 in Nebel.

Friedhof der Namenlosen

Wir haben die Genehmigungsinstanzen geschafft! Und wir haben öffentliche Mittel zugesagt bekommen! Nach der langen Zeit des Wartens ist das eine große Freude. Jetzt kann es im Frühling losgehen. Der Osteingang wird geschlossen und zugepflanzt werden, der Südeingang erweitert. Wir bekommen Stelen als Gedenkstätten für die, die im Meer geblieben sind. Eine neue
Gestaltung für Bänke und Orte zum Verweilen wird entstehen – jetzt geht es los!

Wir danken allen, die geduldig mit uns gewartet haben. Und der Kirchenvorstand dankt Frank Hansen, der sich zäh und unermüdlich eingesetzt hat. Wir können noch sehr gut Spenden gebrauchen, es fehlt in unserem Eigenanteil noch ein„kleines“ Stück.

 

In eigener Sache:

Im November startete Pastorin Friederike Heinecke einen Aufruf für Weihnachten und den Jahreswechsel: „Hilfe, sie kommen!“ Denn wenn so viele Gäste kommen, ist es schöner die Türen der Kirchen aufzumachen als sie geschlossen zu lassen, nur weil eine Person als Pastor oder Pastorin allein den Andrang nicht bewältigen kann. Ja, es gibt fünf Gottesdienste an Heiligabend! Ja, es gibt zwei Gottesdienste am Silvestertag. Und noch viel mehr.

Der Aufruf, ursprünglich als Anzeige in der Evangelischen Zeitung geschaltet, bekam Rückenwind, als der evangelische Pressedienst sich kümmerte. Jetzt erschien er in ganz Schleswig-Holstein. Mit welchem Erfolg! Neun Ruheständler meldeten sich, die ihre Dienste anboten. Und sie halten ihre Angebote auch für andere Zeiten aufrecht.

So dankt der Kirchenvorstand Herrn Pastor Henning Keine für seinen Einsatz zu Weihnachten und Herrn Pastor Hans-Jürgen Müller, em. Domprobst in Ratzeburg, für die Dienste zum Jahreswechsel. Vom 19. Februar bis zum 3.März wird Herr Pastor Edzard Siemens aus Eckernförde auf Amrum sein, um Pastorin Friederike Heinecke zu vertreten. Herzlichen Dank an alle Drei!

 

Unsere Kirche - traumhaft!

Wir haben einen Traum: Unsere Kirche, deren Turm bescheiden aus der Niederung am Watt hervorragt, hat viele Liebhaberinnen und Liebhaber, die sich mit ihr identifizieren, die von ihren Geschichten und Geheimnissen wissen.

Wir haben einen Traum: Wir alle tragen gemeinsam das Erbe der Geschichte und der Geschichten und wir tragen es weiter, tragen es in die Welt. Wir möchten unser Wissen teilen und weitergeben. Und deswegen laden wir ein zu einer Ausbildung als Kirchenführerin oder als Kirchenführer. Am Anfang steht das Interesse. Und dann kommt die Lust zum Weitergeben. Man muss nicht gleich Führungen machen, vor Leuten reden und Verpflichtungen eingehen, bei denen aus dem hingestreckten kleinen Finger gleich die ganze Hand wird. Nein, am Anfang steht das Interesse.

Haben Sie Lust? Und Zeit? Vom 28. bis 30. Januar kommt Inge Hansen auf die Insel, um mit uns zusammen die Kirche zu entdecken und zu erkunden. Anmeldung im Pastorat bei Pastorin Friederike Heinecke und Frank Hansen, 04682 2389.

 

5, 4, 3, 2, 1 … los!

Vom 13. bis 15. Mai 2011 findet auf Amrum im St. Clemens-Hüs ein Improvisationstheater-Wochenend-Workshop statt. Zwei erfahrene Schauspieler des Ensembles „Improvokanz“ aus Stade führen in die Welt des Improvisierens und in die „Disziplinen“ ein. 5 bis 15 TeilnehmerInnen ab 16 Jahren sind eingeladen, ihre versteckten Talente auszuprobieren und gemeinsam viel Spaß am Experimentieren mit Stimme, Wortwitz und Spontaneität zu haben. Voranmeldung und Info bei Susanne Kühn, 04682 – 968818, s.kuehn@freenet.de

 

Konfirmationen im Jahr 2011

Am 2. April werden konfirmiert: Jasmin Peters, Oke Martinen, Jakob Michels, Nanning Tadsen, Jette Tadsen, Sven Tieze und Marwin Hansen. Am 9. April werden konfirmiert: Hanna Brinkmann, Hanne Dethlefsen, Lasse Stock, Tom Kristensen, Liv Kristensen, Aenne Andresen, Marwin Martinen und Robin Martinen.

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen auf allen euren Wegen! Wünscht euch euer Kirchenvorstand.

Die Konfirmierten werden vom 27. April bis zum 1. Mai mit ihrer Pastorin nach Berlin reisen und sich dort auf den Spuren des Judentums und der Ost-West-Teilung bewegen. Ein Besuch im Bundestag bei unserer Regierung rundet die Erfahrung ab, gemeinsam „in der großen weiten Welt“ gewesen zu sein.

 

Hinweis auf besondere Gottesdienste im Neuen Jahr

Sonntag, 20.02.2011, 10.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:

Gottesdienst in friesischer Sprache (Pastor Ernst-Martin Dahl und
viele Mitwirkende)

Freitag, 04.03.2011, 17.15  Uhr, St. Clemens-Hüs Nebel:
Weltgebetstag der Frauen (Leitung: Renate Segschneider und Team)

Sonntag, 06.03.2011, 10.00 Uhr , St. Clemens-Kirche Nebel:
Familiengottesdienst (Pastorin Friederike Heinecke, Uschi Bendixen,
Doris Schmidt und Bettina Schüssler)

Sonntag, 27.03.2011, 10.00 Uhr, St. Clemens-Kirche Nebel:
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Abendmahl (Pastorin Friederike Heinecke mit KonfirmandInnen)

 

Weitere Pläne für das neue Jahr

Vorspielnachmittag aller Musizierenden der St. Clemens-Kirchengemeinde im St. Clemens-Hüs Nebel am 16. Januar 2010 ab 15.00 Uhr: „Stiftungsfest des Posaunenchores“. Im Jahr 1994 gründete die Familie Leibkutsch eine Stiftung für den Amrumer Posaunenchor. Aus den Erträgen dieser Stiftung wird die Kirchenmusik bis heute unterstützt. Einmal im Jahr wird das gefeiert.

Der Posaunenchor wird vom 17. bis 19. Juni 2011 auf dem Koppelsberg eine Freizeit veranstalten.

Das Sommerfest „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt ….“ findet am Sonntag, 7. August 2011 statt.

Vom 4. bis 10. September 2011 veranstalten Iris und Freimut Stümke eine Chorwoche, zu der Sie sich schon jetzt anmelden können. Konzerte sind geplant für Freitag, 9. September 2011 (Norddorfer Gemeindehaus) und 10. September 2011 (auf Föhr).

ïïï


ZUR SELBEN ZEIT

Zur selben Zeit,

da irgendeiner „Rache“ schreit,

da an der Börse der Dollar fällt,

da die Welt

von wilden Parolen widerhallt,

da irgendwo wird geschossen,

hat sich in unserem Wald

der Fingerhut zum Blühen entschlossen.

                                                Rudolf Otto Wiemer

 

So erreichen Sie uns:

Pastorin Friederike Heinecke,

Prästerstigh 3, 25946 Nebel,

Tel.: 04682 23 89. Fax: 04682 27 82

pastorin@amrum-kirche.de

 

Kirchenmusiker Freimut Stümke,

Smäswai 1, 25946 Nebel,

Tel./Fax: 04682 10 34

stuemke.freimut@web.de

 

Kirchenbüro: Katharina Sönnichsen

Dienstags, mittwochs, donnerstags 9-12 Uhr

Prästerstigh 3, 25946 Nebel

Tel.: 04682 23 89. Fax: 04682 27 82

kirchenbuero@amrum-kirche.de

 

Küster und Friedhofswart Jens Lucke

Tel.: 0170 835 23 45

 

St. Clemenshüs

Postwai 3, 25946 Nebel

 

St. Clemens online

www.amrum-kirche.de

www.amrum-russlandhilfe.de

 

Unsere Bankverbindung

Nord-Ostsee-Sparkasse

(BLZ 217 500 00)

Konto Nummer 80007271

Verwendungszweck: Der von Ihnen gewünschte Zweck mit dem Zusatz St. Clemens Amrum

 

Für eine Spendenbescheinigung benötigen wir

Ihre Adresse!

 

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Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein

 

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,

die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und hässlich und klein,

die Engel.

Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,

die Engel
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,

der Engel

Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,

der Engel

Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du ihn rufst in der Nacht,

der Engel

Er steht im Weg und er sagt: Nein,

der Engel
groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein -

es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,

die Engel.

 

aus "Der Augenblick ist noch nicht vorüber",
Rudolf Otto Wiemer, 2001